Bundesländer in Deutschland

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Berlin

Berlin
Berlin ist vom Bundesland Brandenburg gänzlich umgeben. Berlin ist seit der Wiedervereinigung der ehemals getrennten beiden deutschen Staaten ein Bundesland, eine kreisfreie Stadt und die Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland.


Geschichte von Berlin


1244 wurde Berlin erstmals urkundlich als "Cölln" erwähnt. Im 14. Jahrhundert wurde es Mitglied der Hanse. 1439 wurde die lutherische Reformation eingeführt. Nach seinem Niedergang während des Dreißigjährigen Kriegs erlebte Berlin nach 1685 einen bedeutenden Bevölkerungszuwachs durch vertriebene Hugenotten; es entstanden die ersten Vorstädte. Im Siebenjährigen Krieg 1757 von Österreich, dann 1760 von den Russen eingenommen.
1806-1808 von den Franzosen besetzt. 1871 wurde Berlin die Hauptstadt des Deutschen Reichs. 1920 wurde Großberlin geschaffen. Durch Luftangriffe im 2. Weltkrieg wurde Berlin zu etwa 40% zerstört. Im Frühjahr 1945 wurde es nach schweren Kämpfen von den Sowjets erobert. Durch die Besatzungsmächte wurde Berlin in vier Sektoren geteilt und einer Viermächte-Verwaltung unterstellt. 1948 folgte die Trennung in Ost- und Westberlin. 1955 wurde es in die DDR eingegliedert und deren Regierungssitz. 1961 wurde die Mauer gebaut. 1971 wurde das Viermächte-Abkommen über Berlin unterzeichnet. 1989 fiel die Mauer unter dem Druck der ostdeutschen Bevölkerung. Am 3. Oktober 1990 wurden die beiden deutschen Staaten als Bundesrepublik Deutschland wiedervereinigt und Berlin per Einigungsvertrag deutsche Hauptstadt. 1991 beschloss der Bundestag nach kontroverser öffentlicher Diskussion, dass die Stadt wieder Sitz der deutschen Bundesregierung sein sollte. Am 1. September 1999 nahmen Regierung und Parlament ihre Arbeit in Berlin auf.


Bevölkerung von Berlin


Im 1. bis 5. Jahrhundert gehörte das Gebiet zum Reich der skandinavischen Vandalen. Im 7. und 8. Jahrhundert herrschten die Slawen (Abodriten). Im 10. Jahrhundert gehörte das Gebiet zur Nordmark.


Landesnatur von Berlin


Berlin befindet sich in eiszeitlich geprägter Landschaft im Warschau-Berliner Urstromtal zwischen den Hochebenen des Barnim und des Teltow. Eine Reihe von Kanälen verdichten das Gewässernetz innerhalb des Stadtgebietes. Als Relikte der eiszeitlichen Landschaftsgestaltung haben sich eine Anzahl von Seen erhalten, die die natürlichen Voraussetzungen stadtnaher Erholungsgebiete bilden. Die hochgelegenen Ränder des Urstromtals wurden erst in den letzten hundert Jahren vom städtischen Wachstum erfasst und tragen noch heute ausgedehnte Waldungen. Höchste Erhebung sind die Müggelberge (115 m) und der aus Trümmerschutt des 2. Weltkriegs künstlich aufgeschüttete Teufelsberg.


Wirtschaft in Berlin


Vor 1939 war Berlin eine der bedeutendsten Industriestädte in Europa mit Schwergewicht auf Maschinen-bau und Elektrotechnik. Berlin war außerdem Großhandels- und Finanzzentrum und verfügte über eine recht bedeutende Filmproduktion. Unter wechselnden Regimes ist Berlin traditionell eine Beamtenstadt.


Fremdenverkehr Berlin Tourismus


Der von der Havel durchflossene Wannsee bedeckt eine Fläche von 260 Hektar. Mit ihm besitzt Zehlendorf Berlins beliebtestes Naherholungsgebiet. Die Sehenswürdigkeiten in Berlin wie der Müggelsee und die Müggelberge im Südosten Berlins sind zu allen Jahreszeiten beliebte Ausflugsziele. Ob Weekendtrip oder ein spannender Urlaub in Berlin, die deutsche Hauptstadt ist immer eine Reise wert.


Sport in Berlin


In Berlin gibt es zahlreiche Sportvereine, insbesondere im Fußball Hertha BSC und 1. FC Union Berlin, im Eishockey die Eisbären, im Basketball Alba und im American Football Berlin Thunder. In der Volleyball-Bundesliga ist Berlin mit drei Vereinen vertreten. Jedes Jahr findet in Berlin der bekannte Berlin-Marathon statt.


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